Phase 1: Auftakt und Ideenfindung
Den offiziellen Startschuss für das Projekt gab die Auftaktveranstaltung am 26.4.2012, zu der neben dem Bürgermeister auch der Staatsminister, das Forschungsteam der Universität und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Stadt Battenberg erschienen. Besonders die Multiplikatorenfunktion der interessierten Bevölkerungsvertreter war dabei von großer Bedeutung: Durch Mund-zu-Mund-Werbung sollte für den anstehenden ersten offiziellen Workshop eine möglichst breite Öffentlichkeit erreicht werden.
Die ersten beiden Workshops dienten zunächst der genaueren Information über das Projekt und anschließend der Ermittlung von Problemstellungen und Ansatzpunkten. Dies geschah in mehreren Arbeitsgruppen mit übergeordneten Themen (z.B.: Mobilität, Leerstand, Jugend).

Phase 2: Konkretisierung
Der dritte Workshop stellte einen ersten Umbruch dar: Aus den zahlreichen Projektideen der einzelnen Arbeitsgruppen wurden von der Forschungsgruppe der Universität Kassel konkretere Projektgruppen gebildet. Sämtliche Ideen wurden hierfür dokumentiert, diskutiert, mit weiteren vorhandenen Ideen verglichen und in Prioritäten eingeteilt. Die daraus entstandenen Projektgruppen wurden auf dem dritten Workshop vorgestellt, Bürgerinnen und Bürger waren dazu eingeladen, sich in diese neuen Gruppen einzuwählen.
Dieser Schritt sorgte im gemeinsamen Plenum für einige Diskussion und Kritik, da einerseits die gerade erst entstandenen Strukturen aufgelöst wurden und andererseits der Prozess der Prioritätensetzung teilweise als intransparent bewertet wurde. Trotz der (teilweise berichtigten) Kritik war der Schritt aus Sicht des Prozesses notwendig.
Im weiteren Vorgehen (Workshop 3 und 4) wurden die Projektideen deutlich konkretisiert und teilweise bereits erste Konzeptansätze entwickelt. Zugleich ist während dieser Phase eine beginnende Verselbstständigung der Bürgerinnen und Bürger vorhanden.

Phase 3: Realisierungsvorbereitung
Die dritte Phase wird mit dem fünften Workshop nach den Schulferien eingeläutet: Hierzu werden (soweit notwendig) Experten zu den jeweiligen Themen der Projektgruppen eingeladen, welche mit ihrem Wissen einen weiteren Beitrag in Richtung Realisierbarkeit leisten sollen. Ziel der Phase soll es sein, zumindest einige der Projekte tatsächlich so weit zu entwickeln, dass sie in Realisierung gehen können. Die ausgearbeiteten Projektvorschläge stellen zugleich die Grundlage für die Beantragung finanzieller Förderung dar.
Der Diskussionsprozess über die Zukunft Battenbergs sollte zu diesem Zeitpunkt bereits so weit gefestigt sein, dass er auch ohne Betreuung durch das Forschungsteam der Universität Kassel weiter betrieben wird. Mögliche Instrumente / Organisationsformen dafür werden derzeit diskutiert.

Das Forschungsteam erstellt aus dem Prozess und den gemachten Kenntnissen einen Forschungsbericht.

Termine

Vertreter für Steuerungsgruppe und IKEK-Infos

Lutz Klein und Peter Bienhaus wurden als Vertreter der Lenkungsgruppe in die neue Steuerungsgruppe zum IKEK-Verfahren gewählt. Als Stellvertreter sind Ulli Steiner und Oswald Staub gewählt.

Am 14. Februar 2014 fand der Rundgang durch die Kernstadt zum IKEK-Verfahren statt. Anschließend wurde über die Projektideen gesprochen.

Internet-Informationen über das IKEK-Verfahren und Ergebnisse in der Stadt Battenberg (Kernstadt und Stadtteile) sind auf der Homepage-Startseite der Stadt Battenberg unter dem Button "IKEK" (auf der linken Seite) aufzurufen.

Regelmäßiges offenes Treffen

Jeweils am letzten Mittwoch des Monats findet ab 19 Uhr ein offenes und lockeres Treffen im Gasthaus Alt-Battenberg statt. Bei diesen Treffen soll es einen zwanglosen Gedankenaustausch geben. Das Treffen ist sowohl für bereits Engagierte, als auch neue Interessierte gedacht.